{"id":4952,"date":"2023-10-12T13:47:00","date_gmt":"2023-10-12T11:47:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/?p=4952"},"modified":"2024-09-20T16:25:08","modified_gmt":"2024-09-20T14:25:08","slug":"der-ibizenkische-garten-i-ein-kurzer-leitfaden-zur-geschichte-und-botanik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/de\/architektur\/der-ibizenkische-garten-i-ein-kurzer-leitfaden-zur-geschichte-und-botanik\/","title":{"rendered":"Der ibizenkische Garten (I). Ein kurzer Leitfaden zur Geschichte und Botanik"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-normal-font-size\">Die G\u00e4rten und die wilde Flora, die wir heute auf der Insel kennen, sind gr\u00f6\u00dftenteils das Ergebnis der zahlreichen V\u00f6lker, die sich im Laufe der Geschichte auf den Pitiusas niedergelassen haben. Die Schiffe brachten Samen und Pflanzen aus fernen L\u00e4ndern, die von diesen V\u00f6lkern f\u00fcr den Anbau verwendet wurden. Nicht alle Samen keimten gleicherma\u00dfen im tonigen und kalkhaltigen Boden der Insel, und diese Pflanzen \u00fcberlebten auch nicht das trockene Klima ohne die Hilfe eines wirksamen Bew\u00e4sserungssystems. Nach einigen Jahrhunderten konnten sich einige dieser Pflanzen besser akklimatisieren als andere und wurden schlie\u00dflich in den Katalog der einheimischen Pflanzen aufgenommen, die heute auf Ibiza und Formentera als endemisch gelten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">Unter der Vielzahl der Eroberer, die nach Ibiza kamen, traten vor allem drei V\u00f6lker besonders hervor, weil sie den gr\u00f6\u00dften Einfluss auf die Einf\u00fchrung neuer Arten und landwirtschaftlicher Systeme hatten:<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">1. Die Ph\u00f6nizier (1200 v. Chr. &#8211; 200 v. Chr.) waren die gro\u00dfen Kaufleute ihrer Zeit. Sie gr\u00fcndeten eine ihrer wichtigsten Kolonien auf Ibiza, was den Beginn einer Besiedlung und Kultivierung der Insel bedeutete. Da sie ein riesiges Handelsnetzwerk im gesamten Mittelmeerraum kontrollierten und entsprechend vielf\u00e4ltige Interaktionen mit anderen Zivilisationen pflegten, f\u00fchrten sie eine gro\u00dfe Anzahl neuer Arten f\u00fcr den Anbau und geeignete Techniken auf der Insel ein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"754\" src=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/external-content.duckduckgo.com_-1024x754.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4829\" srcset=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/external-content.duckduckgo.com_-1024x754.jpeg 1024w, https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/external-content.duckduckgo.com_-300x221.jpeg 300w, https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/external-content.duckduckgo.com_-768x566.jpeg 768w, https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/external-content.duckduckgo.com_.jpeg 1048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">2. Die muslimische Eroberung von Al-Andalus und das darauffolgende Kalifat von C\u00f3rdoba (900 &#8211; 1235 n. Chr.) bedeuteten f\u00fcr Ibiza eine neue \u00c4ra des Wohlstands und der F\u00fclle, die zwei Jahrhunderte Dunkelperiode wechselnder Dominanz der Vandalen hinter sich lie\u00df. Mit der Ankunft der Araber wurden neue Pflanzen- und Obstbaumarten eingef\u00fchrt, vor allem aber modernes Anbauwissen wie die Kultivierung der Terrassen und die fortschrittlichsten Bew\u00e4sserungssysteme ihrer Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">3. Aus den spanischen Kolonien Lateinamerikas kamen neue Pflanzen und eine Reihe von Kakteen, die sich perfekt an die Inselbedingungen anpassten und heute einen wesentlichen Teil der einheimischen Flora ausmachen. Diese neuen Arten vom neuen Kontinent wurden von der lokalen Bev\u00f6lkerung f\u00fcr eine Reihe von Zwecken verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">Hier finden Sie eine kurze Anleitung zu den <strong>charakteristischsten B\u00e4umen, Palmen und Kakteen des \u00abIbizan-Gartens\u00bb<\/strong> mit einer kurzen Beschreibung ihrer Herkunft und Verwendung:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Johannesbrotbaum <\/strong>(<em>Ceratonia siliqua<\/em>) &#8211; Der Anbau des Johannisbrotbaums war in der arabischen \u00c4ra weitverbreitet, es ist jedoch nicht bekannt, ob es sich um einen einheimischen Baum handelt. Mandel- und Feigenb\u00e4ume haben noch eine \u00e4ltere Geschichte, da sie nach bestehenden historischen Referenzen bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. kultiviert wurden.<br><br>Es \u00fcberwiegt der Johannisbrotbaum, dessen Fr\u00fcchte im Herbst eine braune Farbe annehmen. Johannisbrot wurde immer als Viehfutter verwendet und zur Bek\u00e4mpfung von Erk\u00e4ltungen. Heute gilt es als Superfood und wird auch zur Herstellung von Medikamenten und Kosmetika verwendet.<br><br>Die Johannisbrotb\u00e4ume gaben in guten Zeiten Schatten, und in schlechten Zeiten Nahrung. Besonders in der Nachkriegszeit, als die allgemeine Hungersnot dazu f\u00fchrte, eine Frucht zu ernten, die zuvor kaum in Betracht gezogen wurde. Das Futter der Tiere rettete das Leben ihrer Besitzer, und sp\u00e4tere Generationen bezahlten die Schuld mit Zuneigung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"681\" src=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Paisaje-Ibiza-1930-Foto-de-Raoul-Hausmann-min.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4925\" srcset=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Paisaje-Ibiza-1930-Foto-de-Raoul-Hausmann-min.jpg 900w, https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Paisaje-Ibiza-1930-Foto-de-Raoul-Hausmann-min-300x227.jpg 300w, https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Paisaje-Ibiza-1930-Foto-de-Raoul-Hausmann-min-768x581.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption>Carob Tree (Ibiza, 1956). Photo: Raoul Hausmann<\/figcaption><\/figure>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Mandelbaum<\/strong> (<em>Prunus dulcis<\/em>) &#8211; wildwachsend vor 6.000 Jahren, begann er in Zentralasien kultiviert zu werden und wurde wahrscheinlich von den Ph\u00f6niziern auf Ibiza eingef\u00fchrt. Der Mandelbaum musste zu den ersten Kulturpflanzen geh\u00f6ren, da er in der Antike sehr verbreitet war. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">Der Baum passt sich gut an den leichten, kalkhaltigen, trockenen und steinigen Boden Ibizas sowie an das gem\u00e4\u00dfigte Klima an, mit milden Wintern und wenig Wind im Inneren der Insel. Er passt sich in einigen Gebieten Ibizas so gut an, dass er bereits Anfang Januar bl\u00fcht. Ein sch\u00f6nes Naturph\u00e4nomen genannt der \u00abSchnee\u00bb Ibizas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Riesenschilf <\/strong>(<em>Arundo donax<\/em>) &#8211; Dieser Schilf ist ein allt\u00e4gliches Element des l\u00e4ndlichen Lebens auf Ibiza, und kam im 16. Jahrhundert aus Nordindien und Nepal auf die Insel. Die Bauern verwendeten es f\u00fcr verschiedene Zwecke: f\u00fcr Tomatenpflanzen, um Gehege f\u00fcr die Tiere anzulegen und K\u00f6rbe zu erstellen. Sp\u00e4ter wurde das geschnittene Schilf verbrannt. Die Schilfgrasfelder wurden regelm\u00e4ssig geschnitten und unter Kontrolle gehalten, aber als die meisten Feldarbeiten aufgegeben wurden hat dies zu einer beispiellosen Ausweitung des Schilfgras gef\u00fchrt, und das ist in letzter Zeit zu einem Problem f\u00fcr die Artenvielfalt der Insel geworden. Dieses sich im Wind wiegende schlanke Schilfgras das in den meist ausgetrockneten Wasserbetten w\u00e4chst scheint die Landschaft zu versch\u00f6nern und ein charakteristisches Element dieser Lebensr\u00e4ume zu sein. Es ist unglaublich winterhart und bev\u00f6lkert manchmal sogar trockenes Gel\u00e4nde oder Salzwasserlagunen (Ses Feixes). <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Feigenkaktus <\/strong>(<em>Opuntia ficus-indica<\/em>) &#8211; auch gennant Nopal, ist ein Kaktus mexikanischen Ursprungs, der von den spanischen Konquistadoren in Europa eingef\u00fchrt wurde und heute sehr verbreitet ist. In der Finca wurde sie als nat\u00fcrliches Trennungselement, als Windschutz, als primitive Toilette oder als diskrete M\u00fclldeponie benutzt.<br><br>Der Nopal hat eine anarchische Wachstumsform, die ein kompliziertes Gewirr von Holzst\u00e4mmen bildet, auf denen flache Schaufeln \u00fcbers\u00e4ht mit Stacheln in v\u00f6llig zuf\u00e4lliger Reihenfolge \u00fcbereinander wachsen, aus denen eine mit d\u00fcnnen, fast unsichtbaren Nadeln bedeckte Kugelfrucht w\u00e4chst.<br>Diese Frucht, Feigenkaktus genannt, ist seit ihrer Ankunft auf der Insel ein wichtiger Bestandteil der hiesigen Ern\u00e4hrung und die Schaufeln wurden zur Heilung von Verletzungen verwendet. Dem Feigenkaktus werden medizinischen Eigenschaften zugeschrieben. Heute ist sie eines der beliebtesten Mittel gegen Diabetes. Ihre zarten Fr\u00fcchte werden mit Wasser verfl\u00fcssigt zubereitet oder roh oder in Salat gegessen. Die gekochte Wurzel soll zudem ein gutes Mittel gegen Gastritis und Darmkoliken sein.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Steineiche <\/strong>(<em>Quercus ilex<\/em>) \u2013 man findet sie normalerweise in der N\u00e4he von l\u00e4ndlichen Bauernh\u00e4usern f\u00fcr die Verwendung seines Holzes. Ihr Holz wird wegen seiner H\u00e4rte hoch gesch\u00e4tzt und wurde zur Herstellung von Utensilien und Karren sowie zur Herstellung guter Holzkohle verwendet. Die Fr\u00fcchte sind essbar f\u00fcr den menschlichen und tierischen Gebrauch. Die Steineiche ist ein weiterer einheimischer Baum, der fr\u00fcher alle W\u00e4lder der Balearen besiedelte. Aber die allgemeine Entwaldung im 19. und 20. Jahrhundert &#8211; vor allem auf Ibiza &#8211; hat dazu gef\u00fchrt, dass die Eiche ein eher seltener Baum ist. Auf den Fincas wurden sie in der N\u00e4he des Hauses gepflanzt f\u00fcr Viehfutter, und die Rinde wurde f\u00fcr medizinische Zwecke verwendet.<br><br>Die <em>Bellotera de Can Carrer\u00f3<\/em> befindet sich in der N\u00e4he von Benirras und ist sieben Meter hoch mit einer 20-Meter-Krone.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/bellotera.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4844\" width=\"724\" height=\"482\" srcset=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/bellotera.jpg 500w, https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/bellotera-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><figcaption>Bellotera de Ca\u2019n Carrer\u00f3 in Sant Miquel. \u00a9 JOAN COSTA<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><strong><strong>Granatapfel<\/strong><\/strong><\/strong> (<em>Punica granatum<\/em>) &#8211; Obstbaum asiatischen Ursprungs, wahrscheinlich von den Ph\u00f6niziern oder Karthagern eingef\u00fchrt. Fr\u00fcher wurde auf den Balearen ein dunkelrotes Pigment extrahiert, um Kleidung zu f\u00e4rben, und die Rinde der Wurzeln wurde zur Bek\u00e4mpfung von Darmparasiten verwendet. Die Frucht, der Granatapfel, gilt als Superfood und starkes Antioxidant, enth\u00e4lt eine gro\u00dfe Anzahl von Vitaminen und Mineralstoffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">Der Granatapfel ist ein Baum, der perfekt an das Klima Ibizas angepasst ist und in freier Natur im gesamten Gebiet zu sehen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Feigenbaum<\/strong> (<em>Ficus carica<\/em>) &#8211; urspr\u00fcnglich aus Kleinasien und von den Ph\u00f6niziern eingef\u00fchrt. Als au\u00dfergew\u00f6hnlicher \u00dcberlebensk\u00fcnstler w\u00e4chst er auch in armen oder sehr kalkhaltigen Trockengebieten problemlos, dank starker Wurzeln, die langsam aber stetig in die Tiefe wachsen um Grundwasser zu erhalten. In der Tat wird empfohlen, den Feigenbaum an einem isolierten Ort im Garten, von Haus und Pool und anderen Konstruktionen entfernt zu pflanzen, da er den Beton im Laufe der Zeit problemlos anheben k\u00f6nnte.<br><br>Der Feigenbaum kann sowohl im Inneren der Insel als auch an der K\u00fcste wachsen. Aufgrund seiner Tendenz, in geringe H\u00f6he zu wachsen, kann er auch gelegentliche starke Winterwinde widerstehen. Es sollte beachtet werden, dass Feigenb\u00e4ume, abgesehen von den nahrhaften Fr\u00fcchten, die wir alle kennen, in der Sommerhitze einen dichten, duftenden Schatten unter der Baumkrone bieten.<br><br>Der unter Denkmalschutz stehende Feigenbaum &#8216;na Blanca d&#8217;en Mestre&#8217;, der sich in der Verl\u00e4ngerung des Cam\u00ed vell de la Mola befindet, ist \u00fcber hundert Jahre alt und hat eine riesige Krone von zwischen 300 und 350 Quadratmeter, die von Streben gest\u00fctzt wird, die seine Zweige tragen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/878777556.pilar_.arcos__1591629182_94352.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4859\" width=\"694\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/878777556.pilar_.arcos__1591629182_94352.jpg 600w, https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/878777556.pilar_.arcos__1591629182_94352-300x112.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 694px) 100vw, 694px\" \/><figcaption>Fig tree <em>na Blanca d&#8217;en Mestre<\/em>, in Formentera. Photo: Pilar Arcos<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Zitronenbaum<\/strong> (<em>Citrus \u00d7 limon<\/em>) &#8211; Es wird gesch\u00e4tzt, dass er urspr\u00fcnglich aus China stammt und \u00fcber Griechenland ins Mittelmeer gekommen ist. Wie die Mispel wurde er urspr\u00fcnglich als Zierbaum verwendet. Es ist einer der Obstb\u00e4ume, der sich am besten an das Klima der Insel angepasst hat und nur minimale Pflege ben\u00f6tigt. Hervorragende Vitaminquelle und ein starkes Alkalisierungsmittel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Mispel <\/strong>(<em>Eriobotrya japonica<\/em>) &#8211; Pflanze aus China und Japan. Sie war haupts\u00e4chlich als Zierbaum bekannt, produziert aber auch frische Fr\u00fcchte zum Essen oder zur Herstellung von Lik\u00f6ren. Die Mispel ist auch ein ausgezeichnetes Diuretikum und hilft, \u00fcbersch\u00fcssige Fl\u00fcssigkeiten im K\u00f6rper zu beseitigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Olivenbaum <\/strong>(<em>Olea europaea<\/em>) &#8211; urspr\u00fcnglich aus dem 1. Jahrhunder v. Chr., eingef\u00fchrt von den Ph\u00f6niziern. Die Olive hat das Mittelmeer seit Jahrtausenden erhalten und liefert Obst, \u00d6l und Holz sowie ein Gef\u00fchl von historischer Bedeutung in ihren knorrigen und alten Zweigen.<br><br>Der pr\u00e4chtigste der B\u00e4ume ist ein alter Olivenbaum namens &#8216;n&#8217;Espanya&#8217;, der sich auf einem Bauernhof in San Carlos befindet. Er wird als \u00fcber 1.000 Jahre alt eingesch\u00e4tzt und ist einer der \u00e4ltesten Olivenb\u00e4ume des Landes.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Dattelpalme (Phoenix dactylifera)<\/strong> &#8211; Original aus Nordafrika, eingef\u00fchrt von punischen V\u00f6lkern (ph\u00f6nizisch oder karthagisch). Sie wurde fr\u00fcher einzeln oder in Gruppen in unmittelbarer N\u00e4he des Hauses gepflanzt und die Fr\u00fcchte sind eine gro\u00dfartige Quelle f\u00fcr Mineralien, helfen bei der Regeneration der Muskeln, sorgen f\u00fcr das reibungslose Funktionieren des Nervensystems und st\u00e4rken Knochen und Z\u00e4hne.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">Die Dattelpalme war auch ein Statussymbol eines Hauses, ihre Eleganz und Sch\u00f6nheit wurde gesch\u00e4tzt und sie erreichte eine betr\u00e4chtliche H\u00f6he.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"785\" height=\"550\" src=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/jardin-ibicenco-ed.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4905\" srcset=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/jardin-ibicenco-ed.jpg 785w, https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/jardin-ibicenco-ed-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/jardin-ibicenco-ed-768x538.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 785px) 100vw, 785px\" \/><figcaption>Llegada principal a la finca <em>Can Mariano Prats<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Amerikanische Agave <\/strong>(<em>Agave americana<\/em>) &#8211; oder im ibizenkischen gennant <em>Pitrera<\/em>, ist urspr\u00fcnglich aus Mexiko und &#8211; wie die Kaktusfeigen &#8211; im fr\u00fchen 16. Jahrhundert eingef\u00fchrt. Sie ist sehr trockenheitsresistent, wobei die Bl\u00e4tter am Boden des Stiels eine Rosette bilden, um das Wasser zu seiner Basis zu leiten. Die Pflanzenfaser wird aus ihren gro\u00dfen bl\u00e4ulich-gr\u00fcnen Bl\u00e4ttern gewonnen, um das historische Schuhwerk von Ibiza, den Espardenyes, herzustellen.<br><br>Die Pitrera kann bis zu 100 Jahre alt werden und bl\u00fcht nur einmal (monokarp). Sie besteht aus einem 5-10 Meter hohen und verzweigten Stiel mit gelben Bl\u00fcten. Wenn die Blumen sterben, stirbt die Pflanze. Gl\u00fccklicherweise neigen sie dazu, vor dem Sterben zahlreiche Triebe zu produzieren die sich leicht verbreiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Aleppo-Kiefer <\/strong>(<em>Pinus halepensis<\/em>) &#8211; heimisch in Syrien, heute der h\u00e4ufigste Baum der Insel. Das Holz wurde haupts\u00e4chlich f\u00fcr M\u00f6bel und Brennholz verwendet, die Rinde zum F\u00e4rben von Leder exportiert und der beim Kochen des Safts entstehende wasserdichte Harz f\u00fcr den Schiffbau und andere Haushaltsarbeiten verwendet. Diese Kiefer gilt als sehr resistent und aggressiv, kolonisiert die Umgebung und s\u00e4uert den Boden so weit an, dass nur noch wenige Arten von Str\u00e4uchern und Pflanzen in ihrem Schatten \u00fcberleben k\u00f6nnen. Aus diesem Grund haben die Bauen die Kiefer entfernt wenn sie auf den Feldern des Anbaus auftauchten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Steinkiefer <\/strong>(<em>Pinus pinea<\/em>) &#8211; Im Gegensatz zur Aleppo-Kiefer, der h\u00e4ufigsten, die die Landschaft der Piti\u00fcsas-Inseln bedeckt (griechischer Name von dieser Kiefer), ist die Steinkiefer auf der Iberischen Halbinsel beheimatet und wird gesch\u00e4tzt wegen der Kerne die von gro\u00dfem N\u00e4hrwert sind da sie 2\/3 der Proteine enthalten die in Kalbsfleisch zu finden sind.<br><br>Das gr\u00f6\u00dfte Exemplar ist der &#8216;Pi ver d\u2019en Besur\u00f3&#8217;, eine 12 Meter hohe Steinkiefer mit einer 25 Meter breiten Krone.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><br><strong>Sabina <\/strong>(<em>Juniperus phoenicea<\/em>) &#8211; oder auch Ph\u00f6nizischer Wacholder, wurde in der Antike von den Ph\u00f6niziern eingef\u00fchrt. Er bietet extrem starkes Holz, das beim Bau der H\u00e4user, D\u00f6rfer und Siedlungen der Insel half, w\u00e4hrend der Saft als insektenabweisendes Harz diente. Die B\u00e4ume selbst wurden sorgf\u00e4ltig gepflegt, sanft kultiviert und dazu gebracht, gerade und stark zu wachsen. Es ist m\u00f6glicherweise der emblematischste Baum auf Ibiza und wird derzeit als Kulturerbe der Insel eingestuft.<br><br>Eine Gruppe antiker Sabinab\u00e4ume befindet sich in der N\u00e4he von &#8216;Sa Rota&#8217; in Santa Eulalia, ein einzigartiger Baumkomplex, der als historisches Erbe aufgef\u00fchrt und gesch\u00fctzt ist.<br><br><strong>Weinreben<\/strong> \u2013 auch von den Ph\u00f6niziern eingef\u00fchrt, sah aber die \u00c4ra der maximalen Beliebtheit im 19. Jahrhundert. Sp\u00e4ter kam die Plage der Reblaus auch auf Ibiza an und der Anbau ging zur\u00fcck. Die Einwohner h\u00f6rten jedoch bis heute nie ganz auf, Wein anzubauen. Heute hat sich der Anbau massiv ausgeweitet und der Wein der auf Ibiza produziert wird hat sogar ausserhalb der Insel Beachtung gefunden.<br><br>Die Insel bietet kleine T\u00e4ler, umgeben von Bergen, die sich sehr gut f\u00fcr den Weinbau eignen. Der Boden, der aus Kalksteinen, Dolomiten und Mergeln besteht, ist gr\u00f6\u00dftenteils tonig.<br><br>Das \u00abSant Mateu Wine Festival\u00bb wird im Dezember im Dorf Sant Mateu gefeiert, und bei diesem Festival, an dem Menschen aus der ganzen Insel teilnehmen und den jungen Wein pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">Neben dieser Auswahl vervollst\u00e4ndigen andere Pflanzen wie Orangenb\u00e4ume, Aprikosen, Pflaumen und Weinreben die traditionelle Landwirtschaft. Der Weizen und anderes Getreide wurden im Mai gem\u00e4ht. Der rote Lehmboden ist fruchtbar, solange er gen\u00fcgend Feuchtigkeit hat. W\u00e4hrend der Sommer, in denen es nicht regnet, bleiben die meisten Felder brach. Nur wenige Landwirte bauten Gem\u00fcse an. Die Nachfrage der Inselbewohner wurde durch Transporte vom Festland gedeckt, und die Exporte waren \u00fcberwiegend die Johannisbrotfrucht und Salz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">Es gibt <strong>charakteristische Elemente der Infrastruktur und der Bew\u00e4sserung<\/strong>, die f\u00fcr die F\u00f6rderung einer produktiveren Ernte auf der Insel von gro\u00dfer Bedeutung waren. Diese Techniken wurden gr\u00f6\u00dftenteils von den Arabern eingef\u00fchrt &#8211; da diese aus den trockensten W\u00fcstengegenden des Planeten stammten und die effektivsten Methoden zur Wassergewinnung entwickelt hatten (und die immer noch am effektivsten sind). Diese Elemente sind die folgenden:<br><br><strong>Terrassen<\/strong> &#8211; wurden in der Zeit der muslimischen Herrschaft eingef\u00fchrt und sind in der L\u00e4nge und Breite der Gebirgslandschaft der Insel sehr verbreitet. Dies sind terrassenf\u00f6rmig angelegte Steinmauern entlang dem abfallendem Gel\u00e4nde um horizontale Fl\u00e4chen zu schaffen, die f\u00fcr den Anbau geeignet sind. Sie wurden in steilem Gel\u00e4nde von mehr als 30% angelegt, wo horizontale Ausgrabungen nicht m\u00f6glich waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Zisternen<\/strong> &#8211; normalerweise unterirdische Zisternen, die durch die Sammlung von Regenwasser gef\u00fcllt werden. Sie werden an Orten entfernt von Fl\u00fcssen eingesetzt, an denen keine Quellen und Brunnen vorhanden sind, oder wo das Grundwasser hart und salzig ist und nicht f\u00fcr die Versorgung von Menschen oder Tier verwendet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/acequias-mini.jpg\" alt=\"\" data-id=\"4915\" data-full-url=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/acequias-mini.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/es\/entorno\/el-jardin-ibicenco-guia-autoctona\/attachment\/acequias-mini\/\" class=\"wp-image-4915\" srcset=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/acequias-mini.jpg 400w, https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/acequias-mini-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"266\" src=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/bancales-mini.jpg\" alt=\"\" data-id=\"4916\" data-full-url=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/bancales-mini.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/es\/entorno\/el-jardin-ibicenco-guia-autoctona\/attachment\/bancales-mini\/\" class=\"wp-image-4916\" srcset=\"https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/bancales-mini.jpg 400w, https:\/\/www.kelosa.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/bancales-mini-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Acequias<\/strong> (Wassergr\u00e4ben) &#8211; ist ein offener Graben oder Kanal, der zur Bew\u00e4sserung oder Wasserversorgung gebaut wurde. Mit der besonderen Entwicklung in der arabischen Kultur haben diese Konstruktionen Affinit\u00e4ten in der Verwendung mit den r\u00f6mischen Aqu\u00e4dukten, obwohl ihre Hauptverwendung darin besteht, Obstg\u00e4rten, Plantagen oder Felder zu bew\u00e4ssern, die Orographie des Gel\u00e4ndes nutzend f\u00fcr die Verteilung und Leitung vom Wasser aus den Netzwerken des Hauptkanals.<br><br><strong>Brunnen<\/strong> &#8211; wurden entwickelt, um das Grundwasser optimal zu nutzen, bevor viele Grundwasseradern aufgrund von \u00dcbernutzung ersch\u00f6pft waren und auf die Entsalzung von Meerwasser zur\u00fcckgegriffen werden musste. Versammlungen und Feste fanden um Brunnen und Quellen statt, Symbole des Lebens und der Regeneration in vielen V\u00f6lkern der Erde.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">Alle diese Anbauarten und Konstruktionen erinnern an die Vergangenheit einer landwirtschaftlichen Insel mit armen B\u00f6den, knappem Wasser und einer facettenreichen Bev\u00f6lkerungsgeschichte. Jahrhunderte von Invasionen und Pl\u00fcnderungen, gefolgt von Hunger und Vernachl\u00e4ssigung, f\u00fchrten auf Ibiza zu einer Kultur der Widerstandsf\u00e4higkeit und des Einfallsreichtums.<br><br>Die Globalisierung hat den Zugang zu Materialien und Ideen in beispiellosem Ausma\u00df erleichtert, aber das kulturelle Erbe Ibizas ist als Modell der Selbstversorgung und der Verbindung mit der Natur, das f\u00fcr viele ein elementarer Bestandteil des pers\u00f6nlichen Wohlbefindens sein kann, noch sehr lebendig.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Referenzen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>Ferrer Abarzuza, A. (1974). <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.academia.edu\/3092045\/La_casa_campesina_de_Ibiza\" target=\"_blank\"><em>La casa campesina de Ibiza<\/em><\/a><em>.<\/em> Madrid: Narria. [10 de abril 2020]<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>Gurrea Barricate, R. y Mart\u00edn Parrilla, \u00c0ngeles. <a href=\"http:\/\/www.eeif.es\/veus\/Eivissa-historia-epoca-andalusina\/#\">Eivissa-Hist\u00f2ria-\u00c8poca andalusina<\/a>. EEIF (Enciclop\u00e8dia d&#8217;Eivissa i Formentera) <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>Espinosa Noguera, J. <em><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.santantoni.net\/portalSanAntoni\/RecursosWeb\/DOCUMENTOS\/1\/0_2522_1.pdf\" target=\"_blank\">Guia Bot\u00e0nica Sa Punta d&#8217;es Mol\u00ed<\/a><\/em>. Ajuntament de Sant Antoni de Portmany<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>Blakstad Design Consultants. <\/strong><em><strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blakstadibiza.com\/2019\/09\/12\/heritage-the-singular-trees-of-ibiza\/\" target=\"_blank\">Heritage: The singular trees of Ibiza<\/a><\/strong><\/em>. <strong>[consulted 1.5. 2020]<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>Convalia, C. <em><a href=\"https:\/\/www.diariodeibiza.es\/formentera-hoy\/2018\/02\/16\/sanean-apuntalan-mayor-higuera-centenaria\/970250.html\">Sanean y apuntalan la mayor higuera de centenaria de Formentera<\/a><\/em>. Diario de Ibiza<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die G\u00e4rten und die wilde Flora, die wir heute auf der Insel kennen, sind gr\u00f6\u00dftenteils das Ergebnis der zahlreichen V\u00f6lker, die sich im Laufe der Geschichte auf den Pitiusas niedergelassen haben. Die Schiffe brachten Samen und Pflanzen aus fernen L\u00e4ndern, die von diesen V\u00f6lkern f\u00fcr den Anbau verwendet wurden. 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